Hallo,
das 7. Treffen der
DGIQ-Regionalgruppe zum Thema „Chancen und Herausforderungen der Integration von
Social Web-Daten in den Unternehmensalltag“ wird
verschoben.
Grund dafür ist, dass
trotz offensichtlich großem Interesse am Thema viele Absagen aufgrund von
Terminkonflikten eingegangen sind.
Der neue Termin ist der
22. Januar
2013 .
Ich würde mich freuen, wenn Sie dann mit diskutieren.
Aber auch wenn Sie nicht dabei sein können, freue ich mich auf Ihre Kommentare in diesem Blog.
Beste
Grüße
Thorsten Schmidt
Hallo,
am 04. Dezember 2012 findet von 17:30 bis ca. 20:00 Uhr das 7. Treffen der DGIQ-Regionalgruppe Rhein-Main in den Räumlichkeiten der PASS Consulting Group im MesseTurm Frankfurt statt.
Das Thema wird eine Vertiefung des Themenkomplexes "Social Web" sein:
Chancen und Herausforderungen der Integration von Social Web-Daten in den Unternehmensalltag.
Der Kundenkontakt und die Kenntnis der Bedürfnisse der Kunden waren seit jeher ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen.Dass die Kommunikation der (potentiellen) Kunden seit einigen Jahren vermehrt öffentlich über soziale Netzwerke stattfindet, ist daher auf der einen Seite eine große Chance für Unternehmen, die es verstehen, diese Informationen systematisch für Marketing, PR, Recruiting, Vertrieb, Produktentwicklung etc. zu nutzen.
Auf der anderen Seite handelt es sich bei diesen Daten zum großen Teil um unstrukturierte Daten, deren automatische Auswertung nach wie vor deutlich schwieriger ist, als strukturiert abgelegt Daten z.B. in relationalen Datenbanken.
Unternehmen, die dieses Problem nicht lösen, laufen Gefahr die Bedürfnisse ihrer Kunden verspätete zu erkennen und auch nur verspätet auf sie reagieren zu können.
Social Media Monitoring ist ein Anfang, schafft aber die Verknüpfung zwischen unternehmensinternen Daten und den Informationen aus dem Social Web auch nur selten.
Die Gründe dafür liegen nicht zuletzt auch in den Eigenschaften der Daten.
Es geht dabei weniger um Kategorien wie Fehlerfreiheit oder Vollständigkeit. Das Social Web besteht zu einem großen Teil aus Meinungsbekundungen bei denen eine Bewertung der Korrektheit allenfalls subjektiv möglich ist. Zudem besteht auf die Qualität der Daten im Social Web in der Regel kaum Einfluss, so dass die klassischen Werkzeuge des DQM nicht unmittelbar einsetzbar sind.
Aufgrund dieser Probleme erfolgt die Verknüpfung der beiden Datenwelten häufig manuell.
Aber kann das eine Dauerlösung sein vor dem Hintergrund des immer weiter wachsenden Datenvolumens, der steigenden Komplexität und der multiplen Quellen der Daten?
Weitere Fragen, die sich für unsere Diskussion im Dezember aufdrängen, sind:
- Wie bewertet man die Daten aus dem Social Web vor der Nutzung im Unternehmen? Wenn Fehlerfreiheit und Vollständigkeit im Social Web nicht mehr im Fokus stehen, was sind dann die entscheidenden IQ-Dimensionen, die zur Bewertung dieser Daten herangezogen werden sollten?
- Woran scheitert heute die systematische Nutzung der Informationen aus dem Social Web im Unternehmensalltag? Gibt es Best Practices, die uns zeigen wie es gehen kann?
- Welche Unterschiede der Datennutzung aus dem Social Web ergeben sich zwischen B2B und B2C?
- In welchen Unternehmensbereichen kann die Verknüpfung zwischen internen Unternehmensdaten und Daten aus dem Social Web besonders nutzbringend sein?
- Inwiefern spielen Datenschutz-rechtliche Aspekte bei der Verknüpfung dieser Datenwelten eine Rolle? Oder anders ausgedrückt: Auf welche Weise können Datenschutz-rechtliche Anforderungen und der Bedarf der Unternehmen nach Informationen über ihre Kunden in Einklang gebracht werden?
- u.v.m.
Ich würde mich freuen, wenn Sie am 04. Dezember mit diskutieren.
Bitte melden Sie sich dazu per Kommentar auf diesen Post oder auch als PN an meinen Twitter-Account @tschmidt773 an. Sie erreichen mich auch über Xing.
Aber auch wenn Sie nicht dabei sein können, freue ich mich auf Ihre Kommentare in diesem Blog.
Beste Grüße
Thorsten Schmidt